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Blauermond
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es geht mir gut
... ich habe heute das erste Mal bewußt wahr genommen, dass ich meine Prellungen nicht mehr spüre - also scheint dieses Thema (Unfall) auch überstanden zu sein.
Am Wochenende war ich in Wien bei Freunden. Wir haben am Samstag an einem Event teilgenommen, nachdem wir den Graben rund um den Stephansdom unsicher gemacht haben. Am Abend waren wir dann kurz im momentanen "In-Lokal - The Planters" (was daran in sein soll?). Es war extrem teuer und dafür nichts los :-). Also sind wir noch zu einem "Heurigen" gefahren - da war es dann wenigstens lustig und man konnte sich sogar unterhalten, ohne sich anzuschreien. Also nichts gegen laute Musik, wenn ich dazu tanzen kann, aber in dieser oben genannten Cocktailbar war das nicht angesagt. Tja und jetzt genieße ich den sonnigen Herbst an unserem schönen See wieder.

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ich sehe nichts ...
oder besser gesagt, fast nichts. Heute war ich wieder einmal beim Augenarzt - diesmal gleich in einer Augenklinik - und habe eine Netzhautuntersuchung machen lassen. Die Sehstärke wurde dabei auch gleich mitgemessen. Da ich Kontaktlinsen trage und ca. 12 Brillen-Dioptrien habe (9 für die CL) ist das jedes Mal eine ziemliche Prozedur, bis endlich ein brauchbarer Wert heraus kommt. Daran, dass ich jetzt so schlecht sehe, ist aber das Mittel schuld, dass mir für die Untersuchung eingetropft wird, bzw. das Antiseptikum für die Netzhautuntersuchung. Für dieses Jahr wäre hätte ich es wieder einmal hinter mich gebracht und ich bin froh, dass ich keine Netzhautablösungen oder Löcher habe (was bei so hoher Fehlsichtigkeit keine Seltenheit ist).
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Die Wanderhure

Lange hab ich gebraucht, aber im Urlaub hab ich mich jetzt doch dazu aufgerafft dieses Buch zu lesen und ich hab es nicht bereut.
Inhalt:
Marie ist eine brave Bürgerstochter aus Konstanz. Als ein junger Graf um sie freit, ist ihr Vater überglücklich. Doch eine böse Intrige zerstört alle Hoffnungen und Maries Zukunft. Um zu überleben, muss sie ihren Körper verkaufen. Aber Marie gibt nicht auf ... Konstanz im Jahre 1410: Als der Graf Ruppert um die Hand der schönen Bürgerstochter Marie anhält, kann ihr Vater sein Glück kaum fassen. Er ahnt nicht, dass es dem adligen Bewerber nur um das Vermögen seiner künftigen Frau geht und dass er dafür vor keinem Verbrechen zurückscheut. Marie und ihr Vater werden Opfer einer gemeinen Intrige, die das Mädchen zur Stadt hi- naustreibt. Für Marie gibt es nur zwei Möglichkeiten: Selbstmord zu begehen oder ihr Leben fortan als Wanderhure zu fristen. Mit Hilfe der erfahrenen Dirne Hiltrud entscheidet sie sich für das Leben und wird bald zu einer begehrten »Hübschlerin«. Dabei verliert Marie jedoch ihr wichtigstes Ziel nicht aus den Augen: Sie will sich an denen rächen, die sie ins Elend gestürzt haben.
Literaturschock.de Rezension:
Matthis Schärers schöne Tochter Marie hat schon früh ihre Mutter verloren und wird nun unter der strengen Aufsicht ihres Vaters von der Wirtschafterin erzogen. Als der Magister Ruppertus Splendidus um ihre Hand anhält, ist Schärer überglücklich, denn Ruppertus ist der Bastardsohn eines Grafen. Marie jedoch ist skeptisch und fürchtet sich vor der Ehe mit dem Unbekannten und tatsächlich hat es Ruppertus nur auf ihre reiche Mitgift abgesehen und ersinnt einen teuflischen Plan, der die Familie in ihr Unglück stürzt. Marie - von allen verachtet und mit Schimpf und Schande aus ihrer Heimatstadt Konstanz gejagt - wird halbtot von der Wanderhure Hiltrud gefunden. Nach einigem Zögern schließt sich das junge, hübsche Mädchen der erfahrenen Frau an und wird selbst zur Wanderhure, von dem Gedanken an Rache ausgefüllt.
Das Unrecht, das Marie angetan wird, macht aus ihr im Laufe der Zeit eine starke, junge Frau, die um ihr Überleben zu kämpfen weiß. So meistert sie das Leben als Wanderhure mit Hilfe der sympathischen "Hübschlerin" Hiltrud recht schnell, obwohl sie immer wieder mit ihrem Schicksal hadert und die ihr widerfahrene Ungerechtigkeit rächen möchte. Marie wird fünf Jahre ihres Lebens von einem fast alles verzehrenden Hass auf ihre einstigen Peiniger getrieben, spart das Geld, das sie von ihren Freier erhält und findet schließlich wieder nach Konstanz zurück, wo die Ereignisse sich dann überschlagen und spannend erzählt werden.
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Nachtvogel
Eigentlich wollte ich ja so um 21 Uhr nur noch schnell mal ins Internet und in meine Mails hinein schauen - aber ich bin wieder einmal hängen geblieben und vor mir durchs Fenster graut der Morgen. Schlafen gehen wäre dennoch nicht schlecht, weil ich Mittags einen Termin habe, den ich gerne einhalten möchte. Wieso vergeht die Nacht immer so schnell?
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Urlaubserinnerungen - Hauptsache überlebt!

Es war toll - ganz toll. Wunderschöne Sandstrände bis weit ins Meer hinein reichend, 26 Grad warmes Wasser und jede Menge Sonnenschein und nette Leute!
Aber es gibt auch leider etwas, das nicht so toll war. Ich habe einen Unfall gehabt.
Motorrad küsst LKW! Bin in einer unübersichtlichen Dorfkurve frontal in einen großen LKW hineingefahren. Das Motorrad war bis zu meinen Beinen zersplittert, mein Kopf (auf dem sich zum Glück ein Helm befunden hat) ist gegen das Blech des Lasters geknallt und meine Nichte, die sich hinter mir am Motorrad befand, ist zwei Meter weiter hinter dem M. auf der Strasse gelandet. Wir hatten Glück im Unglück, denn bis auf ein paar schwere Prellungen an Armen und Beinen, sowie einigen blauen Flecken und einen Kreislaufschock ist uns nichts passiert.
Der LKW ist bergab gefahren und hat die ganze Strasse versperrt - ich hatte keine Möglichkeit irgendwohin auszuweichen und zum bremsen war es ein paar Sekunden zu spät.
Im Krankenhaus in Zakynthos wurden wir auf innere Verletzungen untersucht, die wir bei der Fahrt des Rettungswagens (ohne Rücksicht auf Verluste) sowieso nicht überlebt hätten. Außerdem ist die Rettung erst nach zwei Stunden aufgetaucht und wir hatten Glück, dass sich die weder Englisch noch Deutsch sprechenden Einheimischen des Dorfes fürsorglich um uns gekümmert und uns während des Schocks betreut haben. Das war mehr als Gastfreundschaft, das war echte Hilfe.
Das ist jetzt fast eine Woche her und es erinnern nur mehr die leichten Schmerzen der Prellungen daran - noch einmal Glück gehabt! (Wenn der Lastwagen nicht rechtzeitig bremsen hätte können, hätte er uns wie Ameisen überrollt)
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Wieder Urlaub!
Übermorgen gehts nach Zakynthos in Griechenland! Hurra!
Ich hoffe, dass ich dann wieder einen klaren Kopf bekomme und natürlich viele Ideen und die nötige Mitteilungsfreudigkeit.
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